Homöopathie für Kinder

Akute Erkrankungen

In meiner Praxis behandle ich akut bei Kindern häufig fieberhafte Erkrankungen und Infekte, Ohrenentzündungen, Halsschmerzen, Husten, Pseudokrupphusten, Bauchschmerzen, Blähungskoliken bei Babys, Durchfall, Verstopfung oder Folgen von Verletzungen.
Ich mache auch Hausbesuche.

Chronische Erkrankungen

Sehr häufig kommen auch Eltern mit Kindern, die schon länger, also chronisch krank sind. Hier sind es oft Ekzeme oder sonstige Hautausschläge, immer wiederkehrende Ohrenentzündungen, Rachenmandelwucherungen (oft auch als Polypen bezeichnet), Asthma, Allergien, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Einnässen, Schlafschwierigkeiten, Ängste, Hyperaktivität, Lernschwierigkeiten und vieles mehr.
Auch Kinder sind manchmal von seelischen Veränderungen betroffen. Sie entwickeln vielleicht Ängste, Traurigkeit, weinen öfter oder ziehen sich extrem zurück. Solche Veränderungen können verschiedene Ursachen haben und es ist wichtig hier einen guten Zugang zu finden, um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit den Informationen, die die Eltern geben können, ist es dann möglich ein homöopathisches Mittel zu verordnen und eine Behandlung zu beginnen.
Jugendliche kommen zu mir, weil in der Pubertät die hormonellen Veränderungen oftmals körperliche Symptome oder auch seelische Probleme mit sich bringen können.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Während Erwachsene ihre Symptome meist gut bescheiben können und über ein ausgebildetes Immunssytem verfügen, muss das Immunsystem bei Kindern noch ausgebildet werden, weshalb sie unter anderem oft Infekte oder hohes Fieber bekommen.

Kleinere Kinder können ihre Krankheitssymptome noch nicht gut beschreiben, daher achte ich in der homöopathischen Behandlung auf die Zeichen, die sie auch ohne Worte senden.
Ich schaue mir dafür den Allgemeinzustand an wie z. B. den Gesichtsausdruck, den Hautzustand, die Beweglichkeit oder die Reaktion auf Ansprache und den allgemeinen Entwicklungsstand. Ich untersuche das Kind und schaue in die Ohren und den Mund-, Rachenraum, sehe mir die Haut an, taste den Bauch ab  oder höre bei Husten die Lunge ab  – je nach dem, welche Untersuchung die Erkrankung gerade benötigt.
In der Anamnese geben mir die Eltern weitere wertvolle Hinweise. Ich befrage sie genauer zu den Ursachen, dem Beginn der Erkrankung, wie das Kind schläft, isst oder trinkt, ob es schwitzt, wie die Verdauung funktioniert und vieles mehr. Auch die Art des Weinens kann von Kind zu Kind unterschiedlich sein. Ein Kind weint vielleicht zornig und ein anderes jammernd oder auch meckernd. Solche Unterschiede des Verhaltens sind für die Differenzierung bei der Wahl eines homöopathischen Mittels unter Umständen wichtig.

Die Untersuchungsergebnisse und die individuellen Symptome und Reaktionen des Kindes bei der Krankheit und im Allgemeinen geben mir  wichtige Hinweise für das Auffinden eines passenden homöopathischen Arzneimittels.

Sollte ich den Verdacht auf eine Kinderkrankheit oder eine ansteckende oder schwerwiegende Erkrankung haben, schicke ich die kleinen Patienten zum Kinderarzt weiter, um dort speziellere Untersuchungen machen zu lassen.

Fieber ist ein Symptom, dass bei Kindern sehr häufig vorkommt. Es kann sehr schnell und auch hoch auftreten und meistens sind die Eltern dann besorgt, weil  sie nicht wissen, was dahinter steckt. Dazu finden Sie weitere interessante Infos in meinem Blogartikel über Fieber.

 

 

 

Share