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Homöopathie und Fieber bei Kindern

In meiner homöopathischen Praxis ist Fieber bei Kindern ein häufiges Beratungsanliegen, denn Kinder entwickeln schnell und recht oft Fieber.

Eltern deren Kind Fieber bzw. einen fieberhaften Infekt  hat, sind dann besorgt und manchmal unsicher wie die Lage einzuschätzen ist und wollen wissen, was sie tun können.

Daher möchte ich Ihnen im Folgenden einige Hinweise geben, die helfen können die Situation sicherer einzuschätzen.

Kinder, die plötzlich quengelig und weinerlich sind, die keinen Appetit haben und müde oder schlapp wirken, könnten Fieber haben. Besonders kleinere Kinder sind oft von fiebrigen Krankheiten betroffen, denn sie müssen ihr Abwehrsystem erst noch aufbauen und haben daher häufiger Infekte als Erwachsene.

Ein Beispiel ist das Drei-Tage-Fieber, das sehr häufig vorkommt. Die meisten Kinder haben sich mit dieser in der Regel harmlos verlaufenden Kinderkrankheit bis zum Alter von drei Jahren angesteckt. Hier kommt es zu andauernd hohem Fieber über drei Tage (selten bis zu acht Tage). Wenn das Fieber sinkt, tritt ein fein-fleckiger Hautausschlag an Brust, Bauch, Rücken, Nacken und manchmal  im Gesicht auf, der unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Es gibt keine Impfung und eine Isolation der Kinder ist nicht erforderlich. Bei normalem Verlauf der Infektion ist keine Therapie nötig.

Was ist eigentlich Fieber?

Das Beispiel mit dem Drei-Tage-Fieber zeigt:

am Anfang eines Fiebers weiß man noch nicht welche Krankheit dahinter steckt, denn das Fieber ist das Symptom der Krankheit, die sich gerade entwickelt.
Das heißt es kann anfangs oft noch keine Krankheitsdiagnose erfolgen.

In den meisten Fällen sind Viren oder auch Bakterien in den Körper eingedrungen, die eine Abwehrreaktion des Immunsystems in Gang setzen. Im Gehirn wird dann die Körpertemperatur ähnlich wie bei einem Thermostat hochgestellt, um die „Feinde“ zu bekämpfen. Viele Erreger halten nämlich Temperaturen über 39 °C nicht aus und werden so vernichtet.

Bei vielen Infekten haben die Kinder dann Nachmittags oder Abends/Nachts eine höhere Temperatur, als tagsüber, wo sie dann oft ganz normal spielen und vielleicht nur etwas schlapp sind.

Damit der Körper die hohe Temperatur erreichen kann, werden zunächst die Blutgefäße enger gestellt und man fängt an zu frieren. Bei Erwachsenen und größeren Kindern kann es sogar bis zum Schüttelfrost gehen. Das geschieht meist am Anfang des Fiebers.

Wenn die hohe Temperatur dann erreicht ist, beginnt die Phase der Hitze und des Schwitzens, womit der Körper sich abkühlen will.

Säuglinge

besonders unter 3 Monaten sind besonders gefährdet, denn sie frieren oder schwitzen weniger und haben meistens keine bis weniger deutliche Fiebersymptome. Hier sollten Sie bei dem Verdacht auf eine Infektion z. B., wenn das Kind sehr schlapp wirkt oder kaum noch Reaktion auf Ansprache oder sonstige Reize zeigt, sofort zum Arzt/zur Ärztin oder ins Krankenhaus.

Warnzeichen
auf die Sie bei Kindern und Erwachsenen besonders achten sollten, lesen Sie im Abschnitt: Was soll man bei Fieber beachten?

Symptome bei Fieber

Meistens wird Fieber begleitet von Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schwäche oder besonders bei Kindern von Spielunlust. Allerdings reagiert jedes Kind anders, manche Kinder sind ruhig oder schlapp oder auch quengelig und wollen ins Bett, während andere Kinder spielen und eigentlich ganz gute Laune haben.

Manchmal tritt Fieber besonders bei Kindern ohne begleitende Symptome auf und verschwindet nach 2 – 3 Tagen wieder. Meistens aber treten bald Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Ohren-, oder Bauchschmerzen, Ausschläge an der Haut oder Schleimhaut, Kopf-, Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auf. Manchmal gibt es diese Symptome auch erst einige Zeit nach Abklingen des Fiebers und erst dann wird deutlich, welche Krankheit vielleicht dahinter steckt.

Wann ist es Fieber?

Normaltemperatur:

36 °C bis 37 °C

Erhöhte Temperatur:

37 °C bis 38 °C

Fieber:

ab 38 °C (rektal)

Hohes Fieber:

bei Kindern

ab 40,5°C

bei Erwachsenen ab 39°C

Nur sehr selten tritt Fieber über 41 °C oder höher auf (1).

Wie ist der Verlauf?

Bei den meisten Infekten ist das Fieber morgens bzw. vormittags etwas niedriger, um dann nachmittags oder abends wieder zu steigen.

Wenn diese Schwankungen nicht auftreten, kann es sein, dass es eine ernstere Erkrankung ist. Ein solcher Verlauf muss besonders bei Säuglingen ernst genommen werden und sollte schnell vom Arzt abgeklärt werden.

Säuglinge haben übrigens normalerweise eine um 0,5 °C höhere Körpertemperatur als Kinder und Erwachsene. Auch bei Mädchen und Frauen erhöht sich die Temperatur nach dem Eisprung um 0,5 °C.

Manches tobende oder zu warm angezogene Kind kann eine Erhöhung der Temperatur bis auf 38,5 °C haben, die dann aber beim Ausruhen innerhalb von 30-60 Minuten wieder zurück geht.

Wie wird Fieber gemessen?

Viele kennen das: die Hand auf die Stirn legen. Dabei merkt man oft, aber nicht immer sicher, dass die Stirn heiß oder wärmer als sonst ist. Damit kann aber keine exakte Aussage getroffen werden, wie hoch die Temperatur ist und ob es Temperaturschwankungen im Tagesverlauf gibt.

Die genauesten Ergebnisse gibt es, wenn das Fieber mit einem Digitalthermometer im Po, also rektal, gemessen wird. Dazu sollte die Spitze des Thermometers mit Vaseline eingecremt werden und vorsichtig ca. 1,5 cm eingeführt werden. Diese Methode ist besonders für Säuglinge und Kleinkinder zu empfehlen.

Messungen mit einem Ohrthermometer sind bei älteren Kindern und Jugendlichen sehr verbreitet, sie sind nicht ganz exakt, aber sie sind meistens ausreichend.
Messungen an der Stirn oder im Mund (unter der Zunge) sind auch sehr verbreitet, hier sind die Ergebnisse aber nicht absolut zuverlässig. Fiebermessungen in der Achsel sind zu ungenau und daher generell nicht zu empfehlen (2).

Das Fieber sollte mehrmals am Tag gemessen werden, z. B. nachmittags, nachts, morgens. Dabei sollten die Ergebnisse notiert werden. Das kann helfen heraus zu finden, welche Krankheit dahinter steckt.

Was soll man bei Fieber beachten?

Ein akutes Fieber ist in den ersten drei Tagen bei ansonsten gesunden Kindern oder Erwachsenen normalerweise kein Grund zur Beunruhigung.

Bei diesen Warnzeichen sollten Sie ärztliche Hilfe suchen:

    • Säuglinge, insbesondere bei einem Alter unter drei Monaten, und Kinder mit schweren oder chronischen Grunderkrankungen, sollten so schnell wie möglich untersucht werden

    • wenn länger als drei Tage hohes Fieber besteht – also mehr als 39 °C

    • wenn zusätzlich sehr starke Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit vorliegen

    • wenn Kinder anhaltend das Trinken verweigern

    • sehr schnelle Atmung

und wenn weitere Symptome bestehen, wie zum Beispiel:

    • auffällig trockene, faltige Haut und Lippen

    • auffällig blasse, gräuliche oder bläuliche Haut
    • starke Schwäche und Müdigkeit

    • wenig oder kein Urin

    • zurückgezogene oder vorgewölbte Fontanelle bei Säuglingen

    • starke allgemeine Beeinträchtigung wie z. B. anhaltendes Wimmern oder Weinen, schrilles Schreien, schlechter Allgemeinzustand

    • Apathie d. h. kaum oder keine Reaktion auf Reize (Bewusstseinstrübung)

    • Hauteinblutungen oder wenn ein Hautauschlag vorhanden ist, der sich auf Druck mit dem Finger nicht wegdrücken lässt

Bei Säuglingen und Kindern sollte man immer darauf achten, dass sie genug trinken, denn die Gefahr der Austrocknung durch Flüssigkeitsmangel ist hier ziemlich schnell möglich.
Besonders dann, wenn anhaltender Durchfall und/oder Erbrechen zum Fieber dazu kommen.
Säuglinge, insbesondere bei einem Alter unter drei Monaten, und Kinder mit schweren oder chronischen Grunderkrankungen, sollten so schnell wie möglich untersucht werden.

Eltern sollten immer ihrem Gefühl vertrauen und den Notarzt rufen (112), wenn sie das Gefühl haben, dass die Situation immer schwieriger wird und einige der o. g. Symptome vorhanden sind. Dabei muss man sich keine Sorgen machen vielleicht zu früh oder unberechtigt anzurufen.

Was kann man bei Fieber tun?

Wichtig ist Ruhe und vor allem Zuwendung und Fürsorge durch die Eltern. Fiebrige Kinder sollten in der Regel nicht mehr nach draußen gelassen werden. Ältere Kinder sollten auf Computer, Smartphone und Fernsehen verzichten und auch von anderen Reizen abgeschirmt werden.

Wenn es möglich ist, sollten sich Eltern Zeit für ihr Kind nehmen, auch wenn es bedeutet, dass man 2 –  3 Tage nicht zur Arbeit kann. In der Regel zahlt sich das aus, denn die Kinder sind nach dem Fieber meistens gesundheitlich stabiler und schwächeln nicht noch mehrere Tage herum oder bekommen gleich den nächsten Infekt.

Zu Beginn eines Infekts frieren die Kinder oft oder Temperatur wechselt zwischen Frieren und Schwitzen. Dann sollte man sie warm halten und evtl. eine Wärmflasche mit ins Bett legen oder auch mal die Bettdecke wegstrampeln lassen. Schwitzend heiße Kinder sollte man nicht zwingen sich zu zudecken, evtl. gibt ein lauwarmer feuchter Waschlappen auf die Stirn gelegt etwas Linderung.

Flüssigkeit

Bieten Sie ihrem Kind immer etwas zu trinken an, am besten stilles Mineralwasser, und lassen Sie immer ein Getränk in Griffweite stehen. Sehr bewährt sind Kräutertees aus Linden-, und Holunderblüten, die man evtl. mit etwas Honig oder verdünntem Apfelsaft süßen kann.

Appetit

Die meisten Kinder mögen bei Fieber nichts oder nur sehr wenig essen, was erst mal kein Grund zur Besorgnis ist. Sie sollten ihr Kind nicht zum Essen zwingen, können ihm aber Suppen, Nudeln, saftiges klein geschnittenes Obst, Gemüse oder Salzbrezeln anbieten. Lassen Sie immer etwas griffbereit stehen. Stillende Mütter können dem Kind immer wieder die Brust anbieten.

Wadenwickel bei Fieber

Wadenwickel sollten nicht zu früh angelegt werden, sondern nur wenn die Temperatur mehrere Tage über 39 °C liegt und das Kind durch das Fieber sehr geschwächt ist und nachts keinen Schlaf findet, denn Fieber ist eine Belastung für Herz und Kreislauf.

Beachten Sie dabei bitte, dass die Beine und Füße nicht kalt sein dürfen und der ganze Körper während der Anwendung warm bleibt.

So wirds gemacht:

Zwei Baumwolltücher werden in lau-warmem – nicht kaltem – Wasser (20 °C, bei Säuglingen 25 °C) getränkt und gut ausgewrungen. Wickeln Sie sie um beide Unterschenkel, darunter kommt eine saugende Unterlage. Socken anlassen. Den Körper nur mit einer leichten Decke zudecken, da sonst der Wärmeentzug nicht funktioniert. Die Wickel bleiben 20-30 Minuten liegen. Das Fieber kann so um ca. 0,5–1 °C gesenkt werden. Eine größere Temperatursenkung würde den Kreislauf zu sehr belasten. Man kann die Wadenwickel erneuern, wenn sie Körpertemperatur erreicht haben. Dazwischen sollten 15-20 Minuten Pause eingelegt werden, bis die Temperatur gesunken ist.

Fiebersenkung mit Medikamenten

Der verständliche Wunsch vieler Eltern, dass es ihrem Kind bald wieder gut gehen soll, ist oft der Grund, dass Fiebersenker gegeben werden. Man sollte aber bedenken, dass Fieber eine natürliche Abwehrleistung des Körpers bei der Bekämpfung der Erreger ist. Das Abwehrsystem ist bei Kindern und Jugendlichen noch besonders leistungsfähig und benötigt im Kampf gegen Viren, Bakterien und Co. das Fieber, um erfolgreich sein zu können.

Wenn man Fieber z. B. mit Paracetamol oder Ibuprofen (erst ab 3 Mon.) senkt – ASS wird wg. möglicher Nebenwirkungen bei Kindern nicht empfohlen –  schläft das Kind vielleicht wieder besser oder es spielt auch wieder. Viren oder Bakterien kann man damit aber nicht bekämpfen, denn hauptsächlich werden die Schmerzen mit diesen Medikamenten gelindert. Die Krankheit ist damit aber noch nicht bewältigt. Eventuell kann das Fieber wieder zurück kommen, denn der Körper muss die Erreger weiter bekämpfen. Oder durch das unter den Medikamenten möglicherweise gesunkene Fieber fällt es nun dem Körper evtl. schwerer die Erreger zu bekämpfen und die Erkrankung kann sich in die Länge ziehen.
In diesem Zusammenhang gibt es Studien, die zeigten, dass eine Fiebersenkung bei Kindern zur Verschlechterung der Krankheit führen kann (2).

Eine frühe Fiebersenkung in den ersten drei Tagen wird in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern bei im allgemeinen gesunden Kindern nicht mehr empfohlen (3).

Homöopathie bei Fieber

Homöopathische Arzneimittel können fiebernde Kinder und auch Erwachsene in der Eigenregulation des Fiebers

Vor einer Verordnung muss das Kind zunächst untersucht werden, da es individuelle Unterschiede bei jedem Kind mit seiner eigene Reaktionslage gibt, die Hinweise auf ein mögliches homöopathisches Mittel gegen.

Erfahrungsgemäß kommen je nach Fieberphase und dem individuellen Symptomenbild des Kindes verschiedenste Mittel in Frage.
Dazu gehören in der homöopathischen Erfahrungsheilkunde bspw. Aconit, Belladonna (s. Titelbild), Ferrum phosphoricum, Chamomilla, Gelsemium, Bryonia, Pulsatilla, Sulfur oder auch andere Mittel.

Wenn ich Homöopathie unterstützend einsetze, erfolgt die Auswahl des homöopathischen Mittels immer nach den spezifischen Symptomen,  die durch Anamnese, Beobachtung und Untersuchung deutlich werden.

Wie ich oben schon erwähnte, empfehle ich je nach Situation nicht sofort homöopathische Mittel zu geben, um die eigenen Abwehrkräfte nicht zu stören. Denn in der Regel können Kinder Fieber gut selbst bekämpfen.

Hat ihr Kind hohes Fieber und liegt im Bett, biete ich Hausbesuche in Kreuzberg und nahegelegenen Bezirken an.

Fieberkrämpfe

Wenn ein Kind Fieberkrämpfe hat, bedeutet das nicht unbedingt, dass es in seiner Entwicklung dadurch Nachteile haben wird oder sonst eine Gehirnerkrankung hat. Dieses Vorurteil besteht leider manchmal noch. Einfache Fieberkrämpfe werden medizinisch als harmlos betrachtet.

Bei Kindern kann es vor allem zwischen dem 6. Monat und dem 5. Lebensjahr zu Fieberkrämpfen kommen. Hiervon sind nur ca. 3 – 4% der Kinder dieser Altersgruppe betroffen.

Die Krämpfe treten meistens in der Phase eines schnellen und hohen Fieberanstiegs auf (5), was oft erst dann bemerkt wird, wenn das Fieber hoch ist.
Daher hilft eine Fiebersenkung bei bereits erreichter hoher Temperatur nicht mehr einen Fieberkrampf zu verhindern, im Gegensatz zu leider immer noch verbreiteten anders lautenden Meinungen.

Oft findet man dann in der Familiengeschichte Menschen, die auch Fieberkrämpfe als Kinder hatten. Mediziner vermuten daher eine vererbte Veranlagung dazu (4).

Wie sieht ein Fieberkrampf aus?

Die Kinder zucken, die Muskeln sind dabei stark angespannt oder sehr schlapp. Eventuell werden die Augen verdreht und die Kinder verlieren das Bewusstsein. Das ist für Eltern natürlich ein erschreckendes Geschehen, aber in der Regel sind diese Bewusstseinsverluste innerhalb von einigen Minuten wieder vorbei und hinterlassen keine bleibenden Schäden, sind also als harmlos einzuschätzen.

Während des Anfalls sollten Sie Ruhe bewahren und auf die Uhr schauen und die Zeit notieren, wie lange der Fieberkrampf dauerte. Das Kind sollte gut atmen können, daher sollten Sie einengende Kleidung lockern. Niemals sollten Sie kaltes Wasser ins Gesicht spritzen, Flüssigkeiten geben oder das Kind schütteln, damit es wach wird.

Man sollte nach einem erstmalig aufgetretenen Fieberkrampf mit dem Kinderarzt telefonieren oder einen Termin machen, um das weitere Vorgehen zu besprechen, denn bei sehr wenigen Kindern besteht das Risiko einer Epilepsieerkrankung (ca.  4%), das medizinisch abgeklärt werden sollte (6).
Bei einem Fieberkrampf mit Bewusstlosigkeit, die mehr als einige Minuten dauert, sollte man sofort den Notarzt rufen.

Ich hoffe ich habe Ihnen mit diesem Artikel einige Informationen geben können, die Ihnen helfen, erst einmal Ruhe zu bewahren, wenn Ihr Kind Fieber hat.

Warten Sie, ob sich besondere Symptome einstellen wie Hautausschläge, Ohren-, oder Halsschmerzen oder Ähnliches. Wenn das Kind vor dem Fieber gesund war und nichts auf eine schwere Krankheit hindeutet oder die oben beschriebenen Symptome auftreten, sollte sich der Körper etwa drei Tage lang mit seiner Krankheit selbst „beschäftigen“. Dazu braucht ihr Ihr Kind oder auch der erwachsene Mensch insbesondere Ruhe und Zuwendung. In dieser Zeit wird das Immunsystem mit Hilfe des Fiebers daran arbeiten eingedrungene Erreger oder Bakterien abzutöten.
Ein individuell nach den jeweiligen Symptomen zu bestimmendes homöopathisches Mittel, kann Ihr Kind oder Sie selbst unterstützen, wenn sich Symptome zeigen, die eine bestimmte Krankheit anzeigen.

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich gerne an 030 69001727 oder schreiben mir eine E-Mail pber das Kontaktformular.

 

    • Pia Mönch/Heilpraktikerin seit 2001, Homöopathie SQhT zertifiziertaktualisiert 9/2022; 2/2023; 5/2024; 9/2026

 

Links

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2651 Managing the child with a fever.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21090380 Management of fever in children younger then 3 years

https://de.wikipedia.org/wiki/Fieber#cite_ref-Doran1989_36-0

Quellen

1Pschyrembel 264. Aufl.

2 https://register.awmf.org/assets/guidelines/027-074p1_S3_Fiebermanagement-Kinder-Jugendliche_2025-07.pdf

3 Risks of antipyretics in young children with fever due to infectious disease. Acta Paediatr Jpn. 1994 Aug;36(4):375-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7941999

4 Deutsches Ärzteblatt | Jg. 110 | Heft 45 | 8. November 2013; Das fiebernde Kind

5Pschyrembel 261. Aufl. S. 607

6Pschyrembel 261. Aufl. S. 607

7Pschyrembel 261. Aufl. S. 607

 

Foto Pia Mönch